Blut · Lymph · Immun · Abschlusstest
Blut · Lymph · Immun · Abschlusstest
Prüfungsnaher Test
30 prüfungsnahe Aufgaben. Antworten auswählen und anschließend über „Antworten prüfen“ auswerten.
0 % richtig · Bearbeitet: 0/30 · Richtig: 0
Auswertung: 0–17 richtig = wiederholen, 18–22 = solide Basis, 23–27 = prüfungsnah gut, 28–30 = sehr stark. Offene mündliche Sicherheit separat trainieren.
📝 Multiple Choice & Fallfragen
Originalfrage
Frage 1: Petechien können hinweisen auf …
A
Thrombozytose
B
Anämie
C
Thrombozytopenie
D
Kapillarstörung
E
Leukopenie
2 Antworten auswählen
Petechien entstehen bei Störungen der primären Hämostase bzw. Kapillarschädigung.
Originalfrage
Frage 2: Allergiediagnostik kann umfassen: körperliche Untersuchung, Provokationstest, Hauttest, Anamnese und Blutabnahme.
A
Nur 1 und 2
B
Nur 1 und 3
C
Nur 1,2,3
D
Nur 3,4,5
E
Alle 1–5
1 Antwort auswählen
Alle genannten Verfahren können dazugehören; Provokation nur kontrolliert.
Originalfrage
Frage 3: Beinulcus: Welche Aussage trifft zu?
A
Fehlende Fußpulse typisch venös
B
Warme Haut spricht für arteriell
C
Häufigste Ursache ist arteriell
D
Zehenulcus typisch venös
E
Bei schmerzlosem Ulcus an Diabetes mellitus denken
1 Antwort auswählen
Schmerzlose Ulzera können bei diabetischer Neuropathie auftreten.
Originalfrage
Frage 4: Welche Aussage zum lymphatischen System ist richtig?
A
Lymphknoten filtern das Blut.
B
Die Lymphe wird überwiegend in die Vena cava inferior abgeführt.
C
Der Thymus ist vor allem für die Reifung der B-Lymphozyten zuständig.
D
Die Milz filtert Blut und baut unter anderem alte Erythrozyten ab.
E
Das Lymphsystem ist ein vollständig geschlossenes Kreislaufsystem.
1 Antwort auswählen
Die Milz ist Blutfilter und Abbauort alter oder geschädigter Erythrozyten. Lymphknoten filtern Lymphe, nicht Blut.
Originalfrage
Frage 5: Welche Kombination beschreibt typische Folgen oder Besonderheiten einer oralen Eisentherapie?
A
Weißfärbung des Stuhls und Hypoglykämie
B
Hämarthrosen und Petechien
C
Dunkelfärbung des Stuhls, gastrointestinale Beschwerden und mögliche Arzneimittelinteraktionen
D
Ausgeprägte Leukopenie und Lymphödem
E
Hyperkalzämie und Bradykardie
1 Antwort auswählen
Orales Eisen kann den Stuhl dunkel färben und Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Außerdem sind Wechselwirkungen und Einnahmeabstände zu beachten.
Originalfrage
Frage 6: Spitze hohe Gamma-Zacke in der Eiweiß-Elektrophorese spricht am ehesten für …
A
ohne Bedeutung
B
Multiples Myelom
C
Osteoporose
D
Antikörpermangel
E
Nephrotisches Syndrom
1 Antwort auswählen
Monoklonaler M-Gradient ist typisch für Plasmozytom/multiples Myelom.
Originalfrage
Frage 7: Lymphsystem: Wählen Sie zwei Antworten.
A
geschlossenes Kreislaufsystem
B
Abfluss in rechten/linken Venenwinkel
C
Abfluss in Pfortader
D
Fluss zur Peripherie
E
B-Zell-Differenzierung in Lymphknoten
2 Antworten auswählen
Lymphe fließt zentralwärts in die Venenwinkel; Lymphknoten sind Orte spezifischer Immunreaktionen.
Originalfrage
Frage 8: Welche Laborkonstellation passt am besten zu einer Eisenmangelanämie?
A
MCV erhöht, Ferritin erhöht, Transferrin erniedrigt
B
MCV normal, Ferritin erhöht, Haptoglobin erniedrigt
C
MCV erhöht, Vitamin B12 erniedrigt, Ferritin normal
D
Hb erhöht, Hämatokrit erhöht, Ferritin erniedrigt
E
Hb erniedrigt, MCV erniedrigt, MCH erniedrigt und Ferritin erniedrigt
1 Antwort auswählen
Typisch ist eine mikrozytäre, hypochrome Anämie mit erniedrigtem Ferritin.
Originalfrage
Frage 9: Renale Anämie: Hauptursache ist ein Mangel an …
A
Eisen
B
Erythropoetin
C
Folsäure
D
Intrinsic-Faktor
E
Vitamin B12
1 Antwort auswählen
EPO wird in der Niere gebildet.
Originalfrage
Frage 10: Vitamin-B12-Mangel: typisch ist …
A
Sichelzellen
B
Zungenbrennen
C
erhöhtes Hb
D
Heißhunger
E
meist Kindesalter
1 Antwort auswählen
B12-Mangel kann Glossitis/Zungenbrennen und neurologische Symptome verursachen.
Originalfrage
Frage 11: Laborbefund bei Eisenmangelanämie:
A
MCV erhöht
B
Ferritin erniedrigt
C
Transferrin erniedrigt
D
Hb normal Frauen
E
Hb normal Männer
1 Antwort auswählen
Ferritin ist meist erniedrigt; MCV niedrig, Transferrin eher erhöht.
Originalfrage
Frage 12: Welche Maßnahmen stehen bei einer diagnostizierten tiefen Beinvenenthrombose typischerweise im Vordergrund?
A
Kräftige Massage und Wärmeanwendung
B
Ärztlich angeordnete Antikoagulation und geeignete Kompressionstherapie
C
Intramuskuläre Injektionen und zwei Wochen strikte Bettruhe
D
Alleinige Flüssigkeitsrestriktion
E
Lokale Erwärmung und intensives Gehtraining ohne Abklärung
1 Antwort auswählen
Die Therapie erfolgt ärztlich und umfasst insbesondere Antikoagulation sowie je nach Situation Kompression. Wegen Emboliegefahr keine Massage.
Originalfrage
Frage 13: Welche Aussage zur Leukämie trifft zu?
A
Normaler Leukozytenwert schließt aus
B
Keine B-Symptome schließt Malignom aus
C
Hals-LK beweisend
D
LK typischerweise schmerzhaft
E
Zahnfleischentzündung möglich bei AML
1 Antwort auswählen
AML kann Gingiva-/Schleimhautbefall zeigen.
Originalfrage
Frage 14: Leukämie: Wählen Sie zwei Antworten.
A
Entartung roter Blutkörperchen
B
chronisch v. a. Kinder
C
Thrombozyten stets unverändert
D
maligne Entartung weißer Blutkörperchen
E
Infektanfälligkeit, Anämie, Blutungsneigung
2 Antworten auswählen
Knochenmarkverdrängung erklärt die typische Trias.
Originalfrage
Frage 15: Agranulozytose: zwei Antworten.
A
leichte schrittweise Verminderung
B
nach einmaliger Schmerzmitteleinnahme möglich
C
leichte Herzrhythmusstörungen
D
Fieber/Angina/Stomatitis akut möglich
E
Bettruhe ausreichend
2 Antworten auswählen
Agranulozytose ist ein potenzieller Notfall.
Originalfrage
Frage 16: Plasmozytom: Welche Aussage trifft zu?
A
Vitamin-D-Prophylaxe halbiert Risiko
B
autosomal-dominante Erbkrankheit
C
Erstdiagnose meist 30 Jahre
D
Knochenschmerzen typisch
E
immer sofort Liquorpunktion
1 Antwort auswählen
Knochenschmerzen, Anämie, Infektanfälligkeit, Nierenschäden und M-Gradient sind typisch.
Originalfrage
Frage 17: Welche Aussagen zum Immunsystem sind richtig?
1. Monozyten produzieren Immunglobuline.
2. Immunglobuline werden in fünf Hauptklassen eingeteilt.
3. Granulozyten gehören zur angeborenen Abwehr.
4. B- und T-Lymphozyten gehören zur spezifischen Abwehr.
5. Antikörper werden von Plasmazellen gebildet.
A
Nur Aussage 4
B
Nur die Aussagen 1 und 3
C
Nur die Aussagen 2 und 5
D
Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5
E
Alle Aussagen
1 Antwort auswählen
Aussage 1 ist falsch: Immunglobuline werden von Plasmazellen produziert. Die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
Originalfrage
Frage 18: Welche Aussagen zu den Blutbestandteilen sind richtig?
1. Erythrozyten transportieren überwiegend Sauerstoff.
2. Thrombozyten sind an der primären Hämostase beteiligt.
3. Leukozyten sind rote Blutkörperchen.
4. Plasma enthält unter anderem Eiweiße und Gerinnungsfaktoren.
5. Leukozyten dienen der Immunabwehr.
A
Nur die Aussagen 1 und 4
B
Nur die Aussagen 1, 2 und 5
C
Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5
D
Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5
E
Alle Aussagen
1 Antwort auswählen
Aussage 3 ist falsch: Leukozyten sind weiße Blutkörperchen. Die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
Originalfrage
Frage 19: Welche Aussagen zur angeborenen Abwehr sind richtig?
1. Das Komplementsystem gehört zur angeborenen Abwehr.
2. Gedächtniszellen sind ihr typisches Hauptmerkmal.
3. Plasmazellen produzieren spezifische Antikörper.
4. B-Lymphozyten gehören ausschließlich zur angeborenen Abwehr.
5. Natürliche Killerzellen gehören zur angeborenen Abwehr.
A
Nur die Aussagen 1 und 5
B
Nur die Aussagen 2 und 5
C
Nur die Aussagen 1, 3 und 4
D
Nur die Aussagen 1, 4 und 5
E
Alle Aussagen
1 Antwort auswählen
Komplementsystem und natürliche Killerzellen gehören zur angeborenen Abwehr. Gedächtniszellen, B-Lymphozyten und spezifische Antikörper gehören zur adaptiven Abwehr.
Originalfrage
Frage 20: Welche zwei Erkrankungen können eine Anämie verursachen?
A
Vitamin-A-Mangel
B
Atrophische Gastritis
C
Chronische Niereninsuffizienz
D
Polyglobulie
E
Hämochromatose
2 Antworten auswählen
Atrophische Gastritis kann über einen Vitamin-B12-Mangel zur Anämie führen. Bei chronischer Niereninsuffizienz entsteht häufig ein Erythropoetinmangel.
Originalfrage
Frage 21: Welcher Befund ist für eine Hämophilie A oder B besonders typisch?
A
Tiefe Blutungen und Einblutungen in große Gelenke
B
Ausschließlich punktförmige Petechien
C
Fehlende Bildung von Thrombozyten
D
Überwiegend erkrankte Frauen
E
ASS ist das bevorzugte Schmerzmittel
1 Antwort auswählen
Hämophilien sind Gerinnungsfaktorenmangel-Erkrankungen. Typisch sind tiefe Hämatome, Nachblutungen und Hämarthrosen.
Originalfrage
Frage 22: Bei welchen Erkrankungen oder Reaktionen ist eine Eosinophilie besonders typisch?
A
Eisenmangel und chronische Niereninsuffizienz
B
Akuter Blutverlust und Hämophilie
C
Bakterielle Sepsis und Agranulozytose
D
Allergische Erkrankungen und Parasitosen
E
Cushing-Syndrom und Kortisontherapie
1 Antwort auswählen
Eosinophile Granulozyten sind typischerweise bei allergischen Erkrankungen und bestimmten Parasitosen erhöht. Glukokortikoide führen eher zur Eosinopenie.
Originalfrage
Frage 23: Passivimmunisierung: zwei Antworten.
A
Hyperimmunserum mit Antikörpern
B
Schutz hält lange
C
Schutz setzt schnell ein
D
Herdenschutz
E
inaktivierte Erreger
2 Antworten auswählen
Fertige Antikörper wirken sofort, aber kurz.
Originalfrage
Frage 24: Anämie: zwei Antworten.
A
Verminderung Granulozyten
B
Verminderung Hb/Hkt/Erythrozyten
C
fehlende Hautblässe schließt aus
D
Eisenmangelanämie weltweit häufigste Form
E
Bettruhe ausreichend
2 Antworten auswählen
Anämie ist Hb/Hkt/Erythrozyten-Verminderung; Eisenmangel ist weltweit häufig.
Originalfrage
Frage 25: Folsäuremangel führt bei Erwachsenen zu …
A
Osteomalazie
B
Osteoporose
C
Rachitis
D
mikrozytär hypochromer Anämie
E
makrozytär hyperchromer Anämie
1 Antwort auswählen
Folsäure- und B12-Mangel verursachen makrozytäre/megaloblastäre Anämie.
SprintMed-Frage
Frage 26: Welche Kombination passt am besten zur perniziösen Anämie?
A
Eisenmangel + mikrozytär
B
Intrinsic-Faktor-Mangel + Vitamin-B12-Mangel
C
EPO-Mangel
D
Hämoglobinopathie
E
Thrombozytopenie
1 Antwort auswählen
Autoimmune Gastritis mit Intrinsic-Faktor-Mangel führt zu B12-Mangel.
SprintMed-Frage
Frage 27: Was ist eine wichtige HP-Grenze bei Verdacht auf Leukämie?
A
Abwarten
B
Nur Immuntee
C
Dringende ärztliche Abklärung
D
Aderlass
E
Sportprogramm
1 Antwort auswählen
Malignomverdacht gehört ärztlich abgeklärt.
SprintMed-Frage
Frage 28: Was spricht eher für eine allergische Sofortreaktion Typ I?
A
Tage später Kontaktekzem
B
Urtikaria und Bronchospasmus wenige Minuten nach Allergen
C
IgG-Komplexe nach Stunden
D
Granulombildung
E
Hämolyse nach Transfusion
1 Antwort auswählen
Typ I ist IgE-vermittelt und schnell.
SprintMed-Frage
Frage 29: Welche Aussage zu Albumin ist richtig?
A
Albumin hält den onkotischen Druck aufrecht
B
Albumin ist Gerinnungsfaktor I
C
Albumin ist ein Antikörper
D
Albumin wird in der Niere gebildet
E
Albuminmangel verhindert Ödeme
1 Antwort auswählen
Albumin hält Wasser im Gefäßsystem; Mangel begünstigt Ödeme.
SprintMed-Frage
Frage 30: Welcher Befund passt am ehesten zu hämolytischer Anämie?
A
Bilirubin erhöht
B
Ferritin immer erniedrigt
C
MCV immer niedrig
D
keine Retikulozyten
E
EPO-Mangel
1 Antwort auswählen
Beim vermehrten Erythrozytenabbau steigt indirektes Bilirubin.
🎤 Mündliche Abschlussfragen
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Erkläre eine mikrozytäre, hypochrome Anämie und nenne typische Ursachen.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten. Das trainiert genau die Struktur, die du in der mündlichen Prüfung brauchst.
Mikrozytär/hypochrom bedeutet kleine, blasse Erythrozyten mit vermindertem Hb-Gehalt. Typisch bei Eisenmangel, z. B. chronische Blutverluste, starke Menstruation, gastrointestinale Blutung, Mangelaufnahme oder Malabsorption.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Nenne Red Flags bei Lymphknotenschwellung.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten. Das trainiert genau die Struktur, die du in der mündlichen Prüfung brauchst.
Persistenz über Wochen, Größenzunahme, schmerzlos, derb/hart, schlecht verschieblich, supraklavikulär, B-Symptome, generalisierte Lymphadenopathie, auffälliges Blutbild.