Geschlechtsorgane · Abschlusstest
Geschlechtsorgane · Abschlusstest
Prüfungsnaher Test
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Auswertung: Bestanden ab 75 %. Für die Prozentwertung werden ausschließlich die Multiple-Choice-Fragen berücksichtigt. Die offenen Fragen dienen ausschließlich der Vorbereitung auf die mündliche Heilpraktikerprüfung und fließen nicht in die Bewertung ein.
📝 Multiple Choice & Fallfragen
Originalfrage
Frage 1: Welche der folgenden Erkrankungen treten typischerweise im Wochenbett auf? 1. Postpartale Psychose 2. Anorexia nervosa 3. Bulimia nervosa 4. Postpartale Depression 5. Hyperemesis gravidarum
A
Nur 1 und 2 sind richtig
B
Nur 1 und 4 sind richtig
C
Nur 1, 3 und 4 sind richtig
D
Nur 1, 4 und 5 sind richtig
E
Nur 3, 4 und 5 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Typisch im Wochenbett sind postpartale Depression und postpartale Psychose. Hyperemesis gravidarum gehört zur Schwangerschaft, nicht zum Wochenbett. Essstörungen können unabhängig auftreten, sind aber keine typischen Wochenbetterkrankungen.
Originalfrage
Frage 2: Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den Symptomen einer Präeklampsie gehören: 1. Proteinurie 2. Sehstörung 3. Kopfschmerzen 4. Übelkeit, Erbrechen 5. deutlich erhöhte Thrombozytenzahl
A
Nur 1 und 4 sind richtig
B
Nur 4 und 5 sind richtig
C
Nur 1, 3 und 4 sind richtig
D
Nur 1, 3 und 5 sind richtig
E
Nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Proteinurie, Sehstörungen, Kopfschmerzen sowie Übelkeit/Erbrechen können bei Präeklampsie auftreten. Eine deutlich erhöhte Thrombozytenzahl ist nicht typisch; beim HELLP-Syndrom sind Thrombozyten vermindert.
Originalfrage
Frage 3: Wählen Sie eine Antwort! Der Pearl-Index …
A
hat die Einheit kg/m²
B
wird über den Zeitraum von 4 Wochen ermittelt
C
beschreibt die Lichtempfindlichkeit der Haut
D
dient zur Abschätzung der Sicherheit einer Verhütungsmethode
E
hat standardisierte, feste Werte
Eine Antwort auswählen.
Der Pearl-Index gibt an, wie viele von 100 Frauen innerhalb eines Jahres trotz Anwendung einer Verhütungsmethode schwanger werden.
Originalfrage
Frage 4: Welche Veränderungen treten definitionsgemäß im Rahmen eines HELLP-Syndroms bei einer Schwangeren immer auf? 1. Thrombozytopenie 2. Hämolyse 3. Leberfunktionsstörung 4. Glukose-Toleranzstörung 5. Anstieg der Alpha-Amylase
A
Nur 1, 2 und 3 sind richtig
B
Nur 1, 3 und 5 sind richtig
C
Nur 2, 3 und 4 sind richtig
D
Nur 2 und 4 sind richtig
E
Nur 1 und 5 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
HELLP steht für Hemolysis, Elevated Liver enzymes, Low Platelets: Hämolyse, erhöhte Leberenzyme/Leberfunktionsstörung und Thrombozytopenie.
Originalfrage
Frage 5: Welche der folgenden Aussagen zur Schwangerschaft treffen am ehesten zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A
Die durchschnittliche Dauer einer normalen Schwangerschaft beträgt 30 Wochen ab dem ersten Tag der letzten Menstruation
B
Tägliches Erbrechen in der 16.–22. Schwangerschaftswoche tritt häufig auf und ist in der Regel harmlos
C
Der Folsäurebedarf ist in der Schwangerschaft vermindert
D
Bei einem vorzeitigen Blasensprung sollte die Schwangere sofort liegend in die Klinik gebracht werden
E
In der Schwangerschaft ist eine Gewichtszunahme von etwa 10–12 kg normal
2 Antworten auswählen.
Die Schwangerschaft dauert etwa 40 Wochen ab letzter Menstruation. Folsäurebedarf steigt. Vorzeitiger Blasensprung ist klinikpflichtig; liegender Transport wird in Prüfungen wegen Nabelschnurvorfallrisiko als richtig gewertet.
Originalfrage
Frage 6: Eine 38-jährige Patientin in der 34. Schwangerschaftswoche sucht Ihre Praxis auf und klagt über Schwindel. Befunde: RR 195/110 mmHg, Beinödeme, Proteinurie. Wie handeln Sie?
A
Ich vermute ein Vena-cava-Kompressionssyndrom und rate zur Linksseitenlage
B
Ich lasse eine quantitative Eiweißbestimmung im Sammelurin durchführen
C
Ich nehme Blut ab zur Kontrolle von Kreatinin und Harnstoff
D
Ich lasse die Patientin notfallmäßig ins Krankenhaus bringen
E
Ich empfehle Ruhe sowie tägliche Blutdruckkontrollen
Eine Antwort auswählen.
Schwere Hypertonie mit Proteinurie in der Schwangerschaft ist ein Notfall: Verdacht auf schwere Präeklampsie/HELLP/Eklampsie-Gefahr.
Originalfrage
Frage 7: Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den Symptomen einer Präeklampsie gehören: 1. deutlich erhöhte Thrombozytenzahl 2. Proteinurie 3. Kopfschmerzen 4. Übelkeit, Erbrechen 5. Sehstörungen
A
Nur 1 und 4 sind richtig
B
Nur 2 und 4 sind richtig
C
Nur 1, 2 und 3 sind richtig
D
Nur 2, 3 und 4 sind richtig
E
Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Proteinurie, Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen und Sehstörungen passen. Eine deutlich erhöhte Thrombozytenzahl ist nicht typisch.
Originalfrage
Frage 8: Eine im 8. Monat schwangere Frau wird in Rückenlage untersucht, klagt über Schwindel und wird ohnmächtig. Als erste Maßnahme ist indiziert:
A
Feststellung von Blutdruck und Puls
B
Schocklagerung
C
Überprüfung der kindlichen Herztöne
D
Umlagerung der Patientin auf die linke Seite
E
Infusion mit isotoner Kochsalzlösung
Eine Antwort auswählen.
Das ist typisch für das Vena-cava-Kompressionssyndrom. Erste Maßnahme: Linksseitenlage, damit der Uterus die V. cava inferior entlastet.
Originalfrage
Frage 9: Welche der genannten Konstellationen beschreiben eine Risikoschwangerschaft? Wählen Sie zwei Antworten!
A
Die Schwester der Schwangeren hat seit Jahren unerfüllten Kinderwunsch
B
bekannte Uterusmyome
C
Schwangere leidet unter Akne vulgaris
D
gehäufte Sonnenbrände in der Schwangerschaft
E
Zwillingsschwangerschaft
2 Antworten auswählen.
Uterusmyome und Mehrlingsschwangerschaften gehören zu Risikokonstellationen.
Originalfrage
Frage 10: Zu welcher Klasse von Immunglobulinen gehören typischerweise die mütterlichen Antikörper, die durch die Plazentaschranke in den Feten als Immunschutz gelangen?
A
IgM
B
IgG
C
IgE
D
IgD
E
IgA
Eine Antwort auswählen.
IgG ist plazentagängig und vermittelt den Nestschutz.
Originalfrage
Frage 11: Welche Aussage zu gynäkologischen Erkrankungen oder Schwangerschaft trifft zu?
A
Bei einer Endometriose ist nur der Uterus betroffen
B
Schwangerschaftserbrechen ist typisch für die Spätschwangerschaft
C
Ein fleischwasserfarbener Fluor ist ein Hinweis auf ein Ovarialkarzinom
D
Das Zervixkarzinom tritt gehäuft bei Infektion mit humanen Papillomaviren auf
E
Blutdruckabfall, Tachykardie, Blässe und Schweißausbruch in Rückenlage im letzten Trimenon ist charakteristisch für Eklampsie
Eine Antwort auswählen.
Zervixkarzinom ist stark mit Hochrisiko-HPV assoziiert. Rückenlagekollaps spricht für Vena-cava-Kompressionssyndrom.
Originalfrage
Frage 12: Welche Aussagen zur postpartalen Depression treffen am ehesten zu? 1. Sie tritt wenige Tage nach der Entbindung auf und klingt nach etwa 2 Wochen wieder ab. 2. Sie entwickelt sich meist innerhalb von wenigen Wochen nach der Geburt. 3. Im Gegensatz zu einer rezidivierenden depressiven Störung besteht keine Suizidgefahr. 4. Zu den Symptomen zählen Schlafstörungen, verminderte Konzentration und erhöhte Ermüdbarkeit. 5. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker sollte eine ärztliche Vorstellung empfehlen, um medikamentöse Behandlung zu klären.
A
Nur 1 und 4 sind richtig
B
Nur 2 und 3 sind richtig
C
Nur 2, 4 und 5 sind richtig
D
Nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E
Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Postpartale Depression entwickelt sich meist innerhalb der ersten Wochen/Monate nach Geburt. Suizidgefahr kann bestehen. Aussage 1 beschreibt eher Babyblues.
Originalfrage
Frage 13: Was kommt bei der Eklampsie, nicht aber bei der Präeklampsie, vor?
A
Kopfschmerzen
B
generalisierte tonisch-klonische Krämpfe
C
Sehstörungen
D
Proteinurie
E
Hypertonie
Eine Antwort auswählen.
Eklampsie bedeutet Präeklampsie plus Krampfanfälle.
Originalfrage
Frage 14: Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei einer normalen Schwangerschaft:
A
ist der Eisenbedarf vermindert
B
beträgt der Nüchternblutzucker ca. 200 mg/dl
C
besteht ein zusätzlicher Energiebedarf von etwa 2000 kcal pro Tag
D
ist der Jodbedarf erhöht
E
beträgt die Gewichtszunahme ca. 10–15 kg
2 Antworten auswählen.
Jodbedarf ist erhöht, Gewichtszunahme etwa 10–15 kg ist physiologisch. 200 mg/dl nüchtern ist pathologisch.
Originalfrage
Frage 15: Welche der folgenden Aussagen zur Extrauteringravidität treffen zu? 1. Es handelt sich meist um eine Bauchhöhlenschwangerschaft 2. Sie ist durch das Tragen eines Intrauterinpessars begünstigt 3. Sie kommt als Differentialdiagnose einer Appendizitis in Frage 4. Vaginale Sonographie zeigt eine leere Gebärmutterhöhle 5. Sie kann durch Blutung in die Bauchhöhle zu Schock führen
A
Nur 1 und 4 sind richtig
B
Nur 2 und 5 sind richtig
C
Nur 2, 3 und 4 sind richtig
D
Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E
Alle Aussagen sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Meist ist es eine Tubargravidität, nicht Bauchhöhlenschwangerschaft. Die übrigen Aussagen sind richtig.
Originalfrage
Frage 16: 34. SSW: größere Menge klarer Flüssigkeit geht ab, keine Schmerzen. Welche Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A
Es handelt sich am ehesten um Scheidensekret
B
Die Patientin sollte sofort mittels Rettungswagen in die Klinik gebracht werden
C
Vordringlich ist ein Harnstreifentest zum Ausschluss einer Zystitis
D
Im Wiederholungsfall sollte die Patientin den Frauenarzt aufsuchen
E
Das Ungeborene ist durch einen möglichen Nabelschnurvorfall gefährdet
2 Antworten auswählen.
Vorzeitiger Blasensprung ist klinikpflichtig. Es besteht Infektions- und Nabelschnurvorfallrisiko.
Originalfrage
Frage 17: Welche Erkrankungen betreffen vorwiegend ältere Männer (>50 Jahre)? Wählen Sie zwei Antworten!
A
chronische lymphatische Leukämie
B
Neuroblastom
C
Hodenkarzinom
D
Varikozele
E
benigne Prostatahyperplasie
2 Antworten auswählen.
CLL und benigne Prostatahyperplasie betreffen typischerweise ältere Männer.
Originalfrage
Frage 18: Welche Aussagen zu Frailty treffen zu? 1. Frailty ist ein mehrdimensionales Syndrom mit progredientem Funktionsverlust. 2. Frailty wird durch spezifische Grunderkrankungen definiert. 3. Frailty wird mit Frailty-Scales erfasst. 4. Funktionstests wie Timed-Up-and-Go, Balance oder Handgriffstärke gehören zur Diagnostik. 5. Frailty weist auf Alzheimer-Demenz hin.
A
Nur 1 und 2 sind richtig
B
Nur 2, 4 und 5 sind richtig
C
Nur 1, 3 und 4 sind richtig
D
Nur 2, 3 und 5 sind richtig
E
Alle Aussagen sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Frailty ist ein mehrdimensionales geriatrisches Syndrom, wird mit Scores/Funktionstests erfasst und ist nicht durch eine einzelne Grunderkrankung definiert.
Originalfrage
Frage 19: Welche Aussagen zu altersbedingten Funktionseinschränkungen der Sinnesorgane treffen zu? 1. Hörvermögen nimmt v. a. im Hochtonbereich ab 2. Hörstörungen im Alter können psychische Symptome hervorrufen 3. Schwindel im Alter ist oft multifaktoriell 4. Altersbedingte Linsentrübung verursacht Visusminderung, Blendung und verminderte Kontrastwahrnehmung 5. Riechvermögen bleibt meist unvermindert erhalten
A
Nur 2 und 4 sind richtig
B
Nur 1, 3 und 4 sind richtig
C
Nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D
Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E
Alle Aussagen sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Presbyakusis betrifft Hochtonbereich; Hörverlust kann Isolation/psychische Symptome fördern. Schwindel ist multifaktoriell. Katarakt verursacht Visus-/Blendprobleme. Riechen nimmt häufig ab.
Originalfrage
Frage 20: Kind mit Hämatomen am Ohr, an Waden und Unterarmen; Erklärung der Eltern passt nicht. Mögliche Hilfemaßnahmen: 1. Gespräch mit Eltern 2. Weiterbehandlung durch Kinderarzt 3. Beratung mit Fachkraft des Jugendamtes, ggf. Meldung 4. Kinderschutzhotline 5. keine Handlungsnotwendigkeit
A
Nur 5 ist richtig
B
Nur 1 und 3 sind richtig
C
Nur 1 und 5 sind richtig
D
Nur 1, 2 und 4 sind richtig
E
Nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung: Gespräch, ärztliche Abklärung, Jugendamt/Fachkraft und Kinderschutzhotline. Keine Untätigkeit.
Originalfrage
Frage 21: Gegen welche Erkrankung sollte ein Kind bis zum 6. Lebensmonat bereits Impfungen erhalten haben? Wählen Sie zwei Antworten!
A
Tetanus
B
Masern
C
Röteln
D
Keuchhusten
E
Influenza
2 Antworten auswählen.
Tetanus und Pertussis gehören zu den frühen Säuglingsimpfungen. MMR wird später begonnen.
Originalfrage
Frage 22: Neugeborenes mit Minderwuchs, Mikrozephalie, verstrichenem Philtrum, fliehendem Kinn, kurzem Nasenrücken, kurzen Lidspalten und schmalem Oberlippenrot. Ursache am ehesten?
A
Röteln in der Schwangerschaft
B
pränatale HIV-Übertragung
C
Varizellen in der Schwangerschaft
D
mütterlicher Diabetes mellitus Typ 2
E
regelmäßiger erheblicher Alkoholkonsum in der Schwangerschaft
Eine Antwort auswählen.
Typisch für fetales Alkoholsyndrom/Alkoholembryofetopathie.
Originalfrage
Frage 23: Vier Wochen alter Säugling erbricht schwallartig nach fast jeder Mahlzeit im bogenförmigen Strahl, sauer riechend; sichtbare Magenperistaltik und seltene Stühle. Am ehesten:
A
Mekoniumileus
B
Ulcus duodeni
C
Pylorusstenose
D
Morbus Hirschsprung
E
Dreimonatskolik
Eine Antwort auswählen.
Hypertrophe Pylorusstenose: schwallartiges nicht-galliges Erbrechen im frühen Säuglingsalter, Gedeihstörung, sichtbare Peristaltik.
Originalfrage
Frage 24: Welche Aussagen zu Wachstum und Entwicklung eines gesunden Kindes treffen zu? 1. Mit einem Jahr hat sich das Geburtsgewicht etwa verdreifacht 2. Normale Atemfrequenz beim Kleinkind beträgt 40–45/min in Ruhe 3. Mit 5 Monaten sollte ein Kind frei sitzen können 4. Nestschutz hält ca. 2 Jahre an 5. Neugeborenenikterus über 4 Wochen ist physiologisch
A
Nur Aussage 1 ist richtig
B
Nur 1 und 2 sind richtig
C
Nur 1 und 4 sind richtig
D
Nur 2, 3 und 4 sind richtig
E
Alle Aussagen sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Nur die Verdreifachung des Geburtsgewichts mit etwa 1 Jahr stimmt. Die übrigen Aussagen sind falsch.
Originalfrage
Frage 25: Welche Aussagen zum Ikterus des Neugeborenen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A
Höhepunkt der Hyperbilirubinämie etwa 6 Wochen nach Geburt
B
Apathie und Trinkschwäche können Hinweis auf hohe Bilirubinwerte sein
C
Bei sehr hohen Bilirubinwerten besteht Gefahr einer Bilirubinenzephalopathie
D
Bilirubinerhöhung hält meist bis zur 10. Lebenswoche an
E
Bei Frühgeborenen kommt es zu keinem Anstieg
2 Antworten auswählen.
Warnzeichen sind Apathie und Trinkschwäche; sehr hohe Werte können Kernikterus/Bilirubinenzephalopathie verursachen.
Originalfrage
Frage 26: Welche Angaben/Befunde stützen den Verdacht auf Alkoholembryofetopathie? 1. Geburtsgewicht 4000 g 2. Körperlänge 53 cm 3. breiter, kurzer Nasenrücken 4. Saugreflex auslösbar 5. Mikrozephalie
A
Nur 2 ist richtig
B
Nur 3 ist richtig
C
Nur 1 und 5 sind richtig
D
Nur 3 und 5 sind richtig
E
Nur 3, 4 und 5 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Mikrozephalie und typische Fazies passen. Hohes Geburtsgewicht und normale/hohe Länge sprechen nicht für FAS. Ein auslösbarer Saugreflex ist nicht spezifisch.
Originalfrage
Frage 27: Welche Aussagen zur kindlichen Entwicklung treffen zu? 1. Ab 3. Monat Kopf aus Bauchlage anheben 2. Im 11. Monat freies Sitzen möglich 3. Ab 12. Monat stehen und zunehmend sicher laufen 4. Babinski regelmäßig noch im 4. Lebensjahr 5. Trotz-/Autonomiephase beginnt meist im 5. Lebensjahr
A
Nur 4 und 5 sind richtig
B
Nur 1, 2 und 3 sind richtig
C
Nur 2, 3 und 4 sind richtig
D
Nur 1, 3 und 5 sind richtig
E
Nur 2, 4 und 5 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Kopfheben, freies Sitzen und erste Stand-/Gehentwicklung passen. Babinski bis ins 4. Lebensjahr und Trotzphase erst im 5. Lebensjahr sind falsch.
Originalfrage
Frage 28: 2 Monate alter Säugling mit Fieber 38,5 °C, blass, trinkt schlecht. Wie gehen Sie vor?
A
für Nachmittag wieder einbestellen
B
umgehend in Kinderarztpraxis oder Kinderklinik
C
beobachten und abwarten
D
Paracetamol und in 6 Stunden melden
E
Termin für nächsten Tag
Eine Antwort auswählen.
Fieber beim jungen Säugling mit Trinkschwäche und schlechtem Allgemeinzustand ist potenziell gefährlich und muss sofort ärztlich/kinderklinisch abgeklärt werden.
Originalfrage
Frage 29: Welche Aussagen zu Fieberkrämpfen sind richtig? 1. erst ab 40 °C 2. vor allem 6. Lebensmonat bis 5. Lebensjahr 3. Bewusstseinsverlust möglich 4. typischerweise keine Zungenbisse/Einnässen 5. Cortison zur Anfallsdurchbrechung
A
Nur 1 und 5 sind richtig
B
Nur 2, 3 und 4 sind richtig
C
Nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D
Nur 2, 3 und 5 sind richtig
E
Alle sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Fieberkrämpfe betreffen v. a. 6 Monate bis 5 Jahre; Bewusstseinsverlust möglich; Zungenbiss/Einnässen sind nicht typisch. Cortison ist keine Standard-Anfallsdurchbrechung.
Originalfrage
Frage 30: Welche typischen Veränderungen im Gesicht weist ein Kind mit Trisomie 21 häufig auf? 1. lateral ansteigende Lidachse 2. Epikanthus 3. schmaler Nasenrücken 4. hochsitzende große Ohren 5. Makroglossie
A
Nur 1 und 2 sind richtig
B
Nur 3 und 4 sind richtig
C
Nur 4 und 5 sind richtig
D
Nur 1, 2 und 5 sind richtig
E
Alle Aussagen sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Typisch sind u. a. lateral ansteigende Lidachsen, Epikanthus und Makroglossie. Ohren sind eher klein/tiefsitzend, Nasenwurzel eher flach.
Originalfrage
Frage 31: Welche Syndrome beruhen auf Abweichungen in der Anzahl der Chromosomen? 1. Klinefelter 2. Turner 3. Down 4. Parkinson 5. Cauda-Syndrom
A
Nur 1 und 2 sind richtig
B
Nur 4 und 5 sind richtig
C
Nur 1, 2 und 3 sind richtig
D
Nur 2, 4 und 5 sind richtig
E
Alle Aussagen sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Klinefelter, Turner und Down-Syndrom sind numerische Chromosomenanomalien.
Originalfrage
Frage 32: Der Stuhlgang des Neugeborenen: 1. bei gestilltem Kind hellgelb und weich 2. bei gestilltem Baby bis etwa 10-mal/Tag möglich 3. unmittelbar nach Geburt Mekonium 4. ab 2. Tag fest und geformt 5. täglich auf Albumin kontrollieren
A
Nur 1 und 2 sind richtig
B
Nur 3 und 4 sind richtig
C
Nur 1, 2 und 3 sind richtig
D
Nur 2, 3 und 5 sind richtig
E
Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Muttermilchstuhl ist oft hellgelb/weich und kann häufig sein; erster Stuhl ist Mekonium.
Originalfrage
Frage 33: Welche Aussage zu Fieber bei jungen Kindern trifft zu?
A
37,5 °C rektal ist Fieber
B
Fieberkrampf bedeutet in der Regel Epilepsie
C
Nach Fieberkrampf darf nicht mehr geimpft werden
D
Stehende Hautfalten bei Fieber weisen auf schwere Dehydratation hin
E
Fiebernde Kinder sind immer infektiös
Eine Antwort auswählen.
Stehende Hautfalten sind ein Zeichen schwerer Exsikkose/Dehydratation.
Originalfrage
Frage 34: Welche Aussagen zu Erkrankungen im Kindesalter treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A
Bei Erkältungen werden bevorzugt Biologika eingesetzt
B
Scharlach wird mit Antibiotika behandelt
C
STIKO empfiehlt Säuglingsimpfung gegen Ringelröteln
D
EBV-Infektion verläuft im Kleinkindalter meist asymptomatisch/mild
E
Mukoviszidose wird durch Vitamin-A-Mangel verursacht
2 Antworten auswählen.
Scharlach wird antibiotisch behandelt; EBV verläuft bei Kleinkindern oft mild/asymptomatisch. Es gibt keine Standardimpfung gegen Ringelröteln; Mukoviszidose ist genetisch bedingt.
Originalfrage
Frage 35: 5 Wochen alter Säugling: seit Tagen nach jeder Mahlzeit schwallartiges nicht-galliges Erbrechen, kaum zu beruhigen, Gewichtsabnahme. Was empfehlen Sie?
A
Ernährungstagebuch 8 Wochen
B
sofort Kinderarzt bzw. nächste Kinderklinik
C
erbrechenstillendes Phytotherapeutikum
D
laktosefreie Nahrung
E
wenige und große Mahlzeiten
Eine Antwort auswählen.
Verdacht auf Pylorusstenose: sofortige kinderärztliche/kinderklinische Abklärung.
Originalfrage
Frage 36: Jugendliche sollten vollständig grundimmunisiert sein gegen: 1. Diphtherie 2. Tetanus 3. Hepatitis B 4. Poliomyelitis 5. Ringelröteln
A
Nur 1 und 2 sind richtig
B
Nur 2 und 4 sind richtig
C
Nur 1, 3 und 4 sind richtig
D
Nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E
Alle sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Diphtherie, Tetanus, Hepatitis B und Polio gehören zur Grundimmunisierung. Ringelröteln nicht.
Originalfrage
Frage 37: Welche Aussagen zur Trisomie 21 treffen zu? 1. Down-Syndrom 2. Fehlverteilung der Geschlechtschromosomen 3. numerische Chromosomenanomalie 4. im Alter überdurchschnittlich häufig Demenz 5. typischerweise Hochwuchs bei Männern
A
Nur 1 und 4 sind richtig
B
Nur 1, 2 und 5 sind richtig
C
Nur 1, 3 und 4 sind richtig
D
Nur 2, 3 und 4 sind richtig
E
Nur 2, 4 und 5 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Trisomie 21 = Down-Syndrom, numerische Chromosomenanomalie und erhöhtes Demenzrisiko im Alter. Es betrifft nicht die Geschlechtschromosomen; Hochwuchs ist nicht typisch.
Originalfrage
Frage 38: Das Neugeborenen-Screening umfasst: Wählen Sie zwei Antworten.
A
Hypothyreose
B
Zöliakie
C
Down-Syndrom
D
Rachitis
E
Phenylketonurie
2 Antworten auswählen.
Das erweiterte Neugeborenen-Screening umfasst u. a. angeborene Hypothyreose und Phenylketonurie.
Originalfrage
Frage 39: Bisher gesundes fieberfreies Kleinkind mit plötzlich aufgetretenem Husten und Atemnot. Wahrscheinlichste Diagnose?
A
Asthma bronchiale
B
Tuberkulose
C
Fremdkörperaspiration
D
Tumor der Lunge
E
Pneumonie
Eine Antwort auswählen.
Plötzlicher Beginn von Husten/Atemnot bei fieberfreiem Kleinkind spricht für Fremdkörperaspiration.
Originalfrage
Frage 40: Für Kinder wird in Deutschland eine Impfung empfohlen gegen: 1. Hepatitis B 2. Masern 3. EHEC 4. Mononukleose 5. Windpocken
A
Nur 1 und 2 sind richtig
B
Nur 2 und 5 sind richtig
C
Nur 1, 2 und 5 sind richtig
D
Nur 1, 3 und 5 sind richtig
E
Nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Empfohlen werden u. a. Hepatitis B, Masern und Varizellen. Keine Standardimpfung gegen EHEC oder EBV/Mononukleose.
Originalfrage
Frage 41: Normale Entwicklung: 1. 4 Monate: frei sitzen und mit Unterstützung stehen 2. 12 Monate: erste Worte 3. 8 Monate: gezielt greifen 4. 18 Monate: auf einem Bein hüpfen 5. 2 Monate: Kopf in Bauchlage kurz anheben
A
Nur 1 und 2 sind richtig
B
Nur 2 und 3 sind richtig
C
Nur 2, 3 und 5 sind richtig
D
Nur 2, 4 und 5 sind richtig
E
Nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
Eine Antwort auswählen.
Erste Worte um 12 Monate, gezieltes Greifen mit 8 Monaten und kurzes Kopfheben mit 2 Monaten passen. Freies Sitzen mit 4 Monaten und Hüpfen mit 18 Monaten sind zu früh.
Originalfrage
Frage 42: Welche Aussage zur Trisomie 21 trifft zu?
A
Inzidenz nimmt mit Alter der Schwangeren ab
B
selten mit Herzerkrankung vergesellschaftet
C
typisch sind vergrößerte Zunge und erhöhte Speichelproduktion
D
Kopf sehr groß/Makrozephalie
E
überschüssiges X-Chromosom
Eine Antwort auswählen.
Trisomie 21 ist häufig mit Makroglossie und vermehrtem Speichelfluss assoziiert; angeborene Herzfehler sind häufig, Risiko steigt mit mütterlichem Alter.
SprintMed-Frage
Frage 43: Eine Schwangere mit Oberbauchschmerzen, Übelkeit, RR 170/105, Thrombozytopenie und erhöhten Leberwerten. Woran denken Sie zuerst?
A
Hyperemesis gravidarum
B
HELLP-Syndrom
C
normale Schwangerschaftsbeschwerden
D
Vena-cava-Syndrom
E
Zystitis
Eine Antwort auswählen.
Oberbauchschmerz, Hypertonie, Thrombozytopenie und erhöhte Leberwerte sprechen für HELLP. Notfall.
SprintMed-Frage
Frage 44: Welche Situation ist bei einem Säugling am dringendsten klinikpflichtig?
A
einmaliges Spucken nach Mahlzeit
B
schwallartiges Erbrechen nach jeder Mahlzeit mit Gewichtsverlust
C
gelegentliches Niesen
D
weicher gelber Stuhl bei Stillkind
E
kurzes Schreien vor dem Schlafen
Eine Antwort auswählen.
Schwallartiges Erbrechen mit Gedeihstörung spricht für Pylorusstenose und muss sofort abgeklärt werden.
SprintMed-Frage
Frage 45: Welche Aussage zum Kinderschutz ist am wichtigsten?
A
Nur Eltern dürfen entscheiden, ob Verletzungen abgeklärt werden
B
Bei Diskrepanz zwischen Befund und Erklärung besteht Handlungsbedarf
C
Hämatome am Ohr sind immer harmlos
D
Dokumentation ist unnötig
E
Kindeswohlgefährdung ist für Heilpraktiker irrelevant
Eine Antwort auswählen.
Unplausible Verletzungen und Diskrepanz zwischen Befund und Erklärung sind Red Flags. Dokumentation, Beratung und ggf. Jugendamt/Kinderschutz sind wichtig.
Aktuelles Ergebnis: 0 % · 0 von 45 MC-Fragen richtig. Bestehensgrenze: 75 %. Nur Multiple-Choice-Fragen werden bewertet.
🎤 Mündliche Abschlussfragen
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Nenne Notfälle in Schwangerschaft und Wochenbett.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Präeklampsie/Eklampsie, HELLP, Extrauteringravidität/Ruptur, vorzeitiger Blasensprung mit Nabelschnurvorfallrisiko, starke Blutungen, postpartale Psychose mit Eigen-/Fremdgefährdung, schwere postpartale Depression/Suizidalität.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Erkläre Pylorusstenose und typische Zeichen.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Hypertrophe Pylorusstenose tritt meist in den ersten Lebenswochen auf. Typisch sind schwallartiges nicht-galliges Erbrechen nach Mahlzeiten, Gedeihstörung, sichtbare Magenperistaltik, seltene Stühle. Sofort kinderärztlich/kinderklinisch.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Was umfasst Kinderschutz in der HP-Praxis?
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Verdacht ernst nehmen, Befunde dokumentieren, Gespräch führen wenn sicher, ärztliche Abklärung veranlassen, Beratung durch Kinderschutzhotline/Fachkraft/Jugendamt. Bei akuter Gefahr sofort Jugendamt/Polizei/Rettungsdienst.