Kreislauf · Abschlusstest
Kreislauf · Abschlusstest
Prüfungsnaher Test
57 MC-Fragen zu Kreislaufregulation, Mikrozirkulation, Synkope, Schock und Untersuchung. Keine Wiederholung der Herz-&-Kreislauf-Krankheitsbilder.
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Auswertung: Bestanden ab 75 %. Für die Prozentwertung werden ausschließlich die Multiple-Choice-Fragen berücksichtigt. Die offenen Fragen dienen nur der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung.
📝 Multiple Choice & Fallfragen
SprintMed-Frage
Frage 1: Was ist das Hauptziel der Kreislaufregulation?
A
ausreichende Organperfusion und Sauerstoffversorgung
B
möglichst hoher Blutdruck
C
möglichst niedriger Puls
D
gleichmäßige Hautdurchblutung
Entscheidend ist Perfusion und Sauerstoffversorgung, nicht nur ein einzelner Blutdruckwert.
SprintMed-Frage
Frage 2: Welche Formel beschreibt das Herzminutenvolumen korrekt?
A
HMV = Herzfrequenz × Schlagvolumen
B
HMV = RR systolisch × RR diastolisch
C
HMV = Hb × Sättigung
D
HMV = Pulsdruck × Atemfrequenz
Das Herzminutenvolumen ergibt sich aus Herzfrequenz mal Schlagvolumen.
SprintMed-Frage
Frage 3: Was beschreibt der Frank-Starling-Mechanismus?
A
Mehr physiologische Füllung führt zunächst zu stärkerer Kontraktion
B
Aldosteron senkt Natrium
C
Kapillaren schließen sich bei Sauerstoff
D
Der Puls wird unabhängig vom Volumen
Mehr Vorlast dehnt die Muskelfasern und kann das Schlagvolumen steigern.
SprintMed-Frage
Frage 4: Welche Aussage zur Vorlast trifft zu?
A
Sie entspricht grob der Kammerfüllung vor der Systole
B
Sie ist der Widerstand in der Aorta
C
Sie ist identisch mit dem Pulsdruck
D
Sie wird nur durch Sauerstoff bestimmt
Vorlast hängt stark vom venösen Rückstrom ab.
SprintMed-Frage
Frage 5: Welche Aussage zur Nachlast trifft zu?
A
Sie ist der Widerstand, gegen den das Herz auswerfen muss
B
Sie entspricht der venösen Rückstrommenge
C
Sie sinkt immer bei Aortenstenose
D
Sie ist identisch mit der Sättigung
Nachlast ist die Auswurfarbeit gegen den arteriellen Widerstand.
SprintMed-Frage
Frage 6: Der Barorezeptorreflex reagiert vor allem auf:
A
Dehnung der Gefäßwand im Sinus caroticus und Aortenbogen
B
Blutzucker
C
Harnfarbe
D
Magendehnung
Barorezeptoren messen Druck-/Dehnungsänderungen großer Arterien.
SprintMed-Frage
Frage 7: Was passiert reflektorisch bei Blutdruckabfall?
A
Sympathikus steigt, Herzfrequenz und Gefäßtonus steigen
B
Parasympathikus steigt maximal
C
Barorezeptoren werden stärker gedehnt
D
Kapillaren öffnen sich alle maximal
Bei Druckabfall sinkt die Barorezeptorfeuerung und Sympathikusaktivität steigt.
SprintMed-Frage
Frage 8: Welche Struktur ist wichtig für kurzfristige Kreislaufregulation?
A
Sinus caroticus
B
Pankreasschwanz
C
Appendix
D
Gallenblase
Der Sinus caroticus enthält Barorezeptoren.
SprintMed-Frage
Frage 9: Welche Wirkung hat der Sympathikus am Herzen?
A
Herzfrequenz und Kontraktilität steigen
B
Herzfrequenz sinkt immer
C
AV-Überleitung wird komplett blockiert
D
Nur Hautgefäße reagieren
Sympathikus steigert Chronotropie, Inotropie und Dromotropie.
SprintMed-Frage
Frage 10: Welche Aussage zum Parasympathikus ist korrekt?
A
Er senkt vor allem Herzfrequenz und AV-Überleitung
B
Er steigert Aldosteron direkt
C
Er verursacht maximale Vasokonstriktion
D
Er erhöht immer den Blutdruck
Der Vagus senkt vor allem Frequenz und AV-Überleitung.
SprintMed-Frage
Frage 11: Langfristige Blutdruckregulation läuft überwiegend über:
A
Niere, Volumen und Hormonsysteme
B
nur Sinus caroticus
C
nur Atemfrequenz
D
nur Milz
Niere, Natrium-/Wasserhaushalt und Hormone sind langfristig entscheidend.
SprintMed-Frage
Frage 12: Was löst Reninfreisetzung typischerweise aus?
A
verminderte Nierendurchblutung oder niedrige NaCl-Messung
B
hohe Magensäure
C
Hyperalbuminämie
D
volle Gallenblase
Renin steigt bei vermindertem Perfusionsdruck/NaCl und β1-Aktivierung.
SprintMed-Frage
Frage 13: Welche Wirkung hat Angiotensin II?
A
Vasokonstriktion und Stimulation von Aldosteron
B
Vasodilatation und Natriumverlust
C
Blockade von ADH
D
Senkung des Blutdrucks
Angiotensin II steigert Gefäßtonus und Aldosteron.
SprintMed-Frage
Frage 14: Aldosteron bewirkt hauptsächlich:
A
Natriumretention und Kaliumausscheidung
B
Kaliumretention und Natriumausscheidung
C
direkte Bradykardie
D
Senkung des Blutvolumens
Aldosteron hält Natrium zurück; Wasser folgt osmotisch.
SprintMed-Frage
Frage 15: ADH bewirkt hauptsächlich:
A
Wasserrückresorption in der Niere
B
Abbau von Erythrozyten
C
Hemmung der Wasserresorption
D
Öffnung der Aortenklappe
ADH steigert die Wasserrückresorption im Sammelrohr.
SprintMed-Frage
Frage 16: ANP/BNP wirken eher als:
A
Gegenspieler des RAAS mit Natrium-/Wasserausscheidung
B
Gerinnungsfaktoren
C
Atemhormone
D
Verdauungsenzyme
ANP/BNP fördern Natriurese und Diurese.
SprintMed-Frage
Frage 17: Welche Aussage zur Mikrozirkulation trifft zu?
A
Arteriolen sind wichtige Widerstandsgefäße
B
Kapillaren transportieren elektrische Impulse
C
Venolen sind bei Entzündung irrelevant
D
Mikrozirkulation hat keinen Klinikbezug
Arteriolen regulieren Widerstand und regionale Durchblutung.
SprintMed-Frage
Frage 18: Welche Kraft drückt Flüssigkeit aus der Kapillare ins Gewebe?
A
kapillärer hydrostatischer Druck
B
kolloidosmotischer Druck des Plasmas
C
Hämoglobinspannung
D
Vagusfrequenz
Hydrostatischer Druck fördert Filtration.
SprintMed-Frage
Frage 19: Warum führt Hypalbuminämie zu Ödemen?
A
Der kolloidosmotische Rücksog ins Gefäß sinkt
B
Die Herzfrequenz verdoppelt sich
C
Die Lymphe stoppt immer komplett
D
Sauerstoffsättigung steigt
Albumin hält Wasser intravasal; bei Mangel sinkt der Rücksog.
SprintMed-Frage
Frage 20: Welche Ursache passt zu Ödem durch erhöhte Permeabilität?
A
Entzündung oder allergische Reaktion
B
Hyperalbuminämie
C
hohe Knochendichte
D
normale Nachtruhe
Entzündung/Allergie/Sepsis erhöhen Kapillarpermeabilität.
SprintMed-Frage
Frage 21: Wovon hängt Sauerstoffangebot direkt ab?
A
Hämoglobin, Sättigung, HZV und Perfusion
B
nur Hautfarbe
C
nur Gewicht
D
nur Leukozyten
O₂-Angebot braucht Transportkapazität plus Fluss.
SprintMed-Frage
Frage 22: Was zeigt steigendes Laktat im Schock am ehesten an?
A
unzureichende Gewebeoxygenierung/anaeroben Stoffwechsel
B
normale Organperfusion
C
isolierte Gastritis
D
hohe Albuminspiegel
Laktat ist Warnsignal für Minderperfusion/anaeroben Stoffwechsel.
SprintMed-Frage
Frage 23: Was bedeutet Zentralisation im Schock?
A
Herz/Gehirn werden priorisiert, Haut/Darm/Niere schlechter perfundiert
B
alle Organe erhalten gleich viel Blut
C
nur Haut wird stärker durchblutet
D
Puls sinkt immer
Der Körper schützt lebenswichtige Organe zuerst.
SprintMed-Frage
Frage 24: Warum schließt normaler RR frühen Schock nicht aus?
A
Kompensation durch Tachykardie und Vasokonstriktion kann den Druck erhalten
B
Schock ist immer psychisch
C
RR ist bei Schock immer hoch
D
Puls ist irrelevant
Frühe Kompensation kann normale RR-Werte vortäuschen.
SprintMed-Frage
Frage 25: Welche Zeichen sprechen für periphere Minderperfusion?
A
kalte blasse Haut, verlängerte Rekapillarisierung, schwacher Puls
B
warme rosige Haut
C
nur Appetit
D
isolierte Ohrenschmerzen
Diese Zeichen zeigen Zentralisation/Minderperfusion.
SprintMed-Frage
Frage 26: Was ist der Schockindex?
A
Puls geteilt durch systolischen Blutdruck
B
systolisch plus diastolisch
C
Atemfrequenz mal Temperatur
D
Laktat geteilt durch Hb
Schockindex = HF / systolischer RR.
SprintMed-Frage
Frage 27: Ein Schockindex von 120/90 entspricht ungefähr:
A
1,33
B
0,33
C
0,75
D
90
120 ÷ 90 = 1,33.
SprintMed-Frage
Frage 28: Welche Aussage zum kompensierten Schock trifft zu?
A
Blutdruck kann noch normal sein
B
Patient ist immer bewusstlos
C
es gibt nie Tachykardie
D
Haut ist immer warm
Der Druck kann anfangs durch Sympathikus gehalten werden.
SprintMed-Frage
Frage 29: Was spricht eher für dekompensierten Schock?
A
Bewusstseinsstörung, Blutdruckabfall, Oligurie
B
gute Rekapillarisierung
C
normale Diurese
D
isolierter Schnupfen
Diese Zeichen zeigen gefährliche Organminderperfusion.
SprintMed-Frage
Frage 30: Warum kann Hitze eine Synkope begünstigen?
A
Hautvasodilatation und Flüssigkeitsverlust
B
maximale Vasokonstriktion
C
Albuminerhöhung
D
Blockade aller Barorezeptoren
Hitze erweitert Hautgefäße und Schwitzen reduziert Volumen.
SprintMed-Frage
Frage 31: Was ist typisch für orthostatische Dysregulation?
A
Beschwerden beim Aufstehen mit RR-Abfall/Schwindel
B
nur Schmerzen beim Kauen
C
immer Fieber
D
immer Exanthem
Beim Aufstehen versackt Blut in Beinvenen.
SprintMed-Frage
Frage 32: Welche Medikamente begünstigen orthostatische Beschwerden?
A
Antihypertensiva/Diuretika
B
Vitamin C allein
C
topische Wundsalbe
D
Nasenspülung
RR-Senker/Diuretika können Regulation und Volumen beeinflussen.
SprintMed-Frage
Frage 33: Welche Synkope ist besonders alarmierend?
A
Synkope bei körperlicher Belastung
B
beim Blutsehen
C
nach langem Stehen
D
bei Hitze mit Prodromi
Belastungssynkope ist kardial verdächtig.
SprintMed-Frage
Frage 34: Welche Prodromi passen eher zu vasovagaler Synkope?
A
Übelkeit, Schwitzen, Schwarzwerden vor Augen
B
fokale Lähmung über Stunden
C
Thoraxschmerz bei Belastung
D
anhaltende Aphasie
Vegetative Prodromi sprechen für vasovagal.
SprintMed-Frage
Frage 35: Welche Befunde sprechen eher für Krampfanfall als Synkope?
A
längere Postiktalphase, Zungenbiss, Einnässen
B
kurzer Schwindel beim Aufstehen
C
Übelkeit beim Blutsehen
D
rasche Erholung im Liegen
Postiktalphase/Zungenbiss/Einnässen sprechen für Anfall.
SprintMed-Frage
Frage 36: Was prüft die Rekapillarisierungszeit?
A
periphere Mikrozirkulation/Perfusion
B
Gallensaftproduktion
C
Hirnnerven direkt
D
Lungenvolumen
Rückfärbung nach Druck prüft periphere Perfusion.
SprintMed-Frage
Frage 37: Welche Pulsform ist fadenförmig und kaum tastbar?
A
Pulsus filiformis
B
Pulsus celer et altus
C
Pulsus parvus et tardus
D
Pulsus paradoxus
Pulsus filiformis ist typisch bei Kollaps/Schock.
SprintMed-Frage
Frage 38: Welche Pulsform passt eher zu schwerer Linksherzinsuffizienz?
A
Pulsus alternans
B
Pulsus celer et altus
C
Pulsus durus allein
D
Pulsus trigeminus als Normalbefund
Pulsus alternans zeigt wechselnde Schlagvolumina.
SprintMed-Frage
Frage 39: Was bedeutet Pulsdefizit?
A
Auskultierte Herzfrequenz ist höher als peripher tastbarer Puls
B
Puls ist immer 0
C
Blutdruck ist höher am Bein
D
Atemfrequenz ist niedriger
Nicht jede Herzaktion erzeugt eine tastbare Pulswelle.
SprintMed-Frage
Frage 40: Welche Aussage zur Kreislaufuntersuchung ist korrekt?
A
Bewusstsein, Haut, Puls, Blutdruck und Rekapillarisierung gehören zum Erstcheck
B
nur Laborwerte zählen
C
Hautfarbe ist irrelevant
D
Orthostase nur im Liegen
Klinischer Erstcheck ist essenziell.
SprintMed-Frage
Frage 41: Was ist bei Kreislaufnotfall grundsätzlich richtig?
A
Vitalzeichen prüfen, Notruf, geeignete Lagerung, engmaschige Kontrolle
B
Patient allein lassen
C
immer laufen lassen
D
erst lange abwarten
Schnelles ABCDE-orientiertes Vorgehen zählt.
SprintMed-Frage
Frage 42: Welche Lagerung ist bei vasovagaler Synkope ohne Atemnot sinnvoll?
A
flach lagern, Beine ggf. hoch
B
stehen lassen
C
Essen während Bewusstlosigkeit
D
Sportbelastung
Bei einfacher Synkope flach lagern und Vitalzeichen prüfen.
SprintMed-Frage
Frage 43: Welche Lagerung ist bei akuter Atemnot eher sinnvoll?
A
Oberkörper hoch
B
strikte Kopftieflage
C
Beine über Kopf
D
laufen lassen
Bei Atemnot hilft Oberkörperhochlagerung.
SprintMed-Frage
Frage 44: Welche Aussage zur Diurese im Schock ist korrekt?
A
Oligurie kann Hinweis auf Nierenminderperfusion sein
B
Diurese steigt immer stark
C
Urinmenge ist irrelevant
D
Nieren werden zuerst besser perfundiert
Oligurie ist ein wichtiges Hypoperfusionszeichen.
SprintMed-Frage
Frage 45: Welche Kombination passt zu Volumenmangel?
A
Tachykardie, trockene Schleimhäute, orthostatischer Schwindel
B
Bradykardie und hohe Diurese
C
isolierte Ohrenschmerzen
D
nur Hautausschlag
Volumenmangel zeigt Tachykardie, Durst, Orthostase.
SprintMed-Frage
Frage 46: Was ist typisch beim septischen Schock?
A
Vasodilatation und erhöhte Kapillarpermeabilität
B
nur Klappenverengung
C
isolierte Zahnfleischblutung
D
immer Bradykardie
Septischer Schock ist distributiv mit Kapillarleck.
SprintMed-Frage
Frage 47: Was ist typisch beim anaphylaktischen Schock?
A
Mediatorfreisetzung mit Vasodilatation und Kapillarleck
B
chronische Verkalkung
C
reine Blutarmut
D
nur Hustenreiz
Anaphylaxie verursacht Vasodilatation, Kapillarleck und Bronchospasmus.
SprintMed-Frage
Frage 48: Was ist typisch beim kardiogenen Schock?
A
Pumpversagen des Herzens
B
isolierte Hautallergie
C
Madenwürmer
D
zu viel Albumin
Kardiogener Schock entsteht durch unzureichende Pumpfunktion.
SprintMed-Frage
Frage 49: Was ist typisch beim obstruktiven Schock?
A
mechanische Behinderung von Füllung oder Auswurf
B
nur Fieber
C
nur Hypoglykämie
D
immer normale Perfusion
Beispiele: massive Lungenembolie, Tamponade, Spannungspneumothorax.
SprintMed-Frage
Frage 50: Welche Schockform passt zu starkem Blutverlust?
A
hypovolämischer Schock
B
anaphylaktischer Schock
C
neurogener Schock
D
septischer Schock
Blutverlust führt zu absolutem Volumenmangel.
SprintMed-Frage
Frage 51: Welche Aussage zur Kreislaufanpassung bei Sport ist korrekt?
A
Herzzeitvolumen steigt und Muskelgefäße dilatieren
B
Herzzeitvolumen sinkt immer
C
alle Gefäße schließen
D
Sympathikus ist aus
Bei Belastung steigen HZV und Muskeldurchblutung.
SprintMed-Frage
Frage 52: Warum steigt bei Fieber oft die Herzfrequenz?
A
Stoffwechsel und Sauerstoffbedarf steigen
B
Herz wird anatomisch größer
C
Barorezeptoren verschwinden
D
ADH bindet Sauerstoff
Fieber erhöht den metabolischen Bedarf.
SprintMed-Frage
Frage 53: Welche Aussage zur Schwangerschaftsphysiologie ist korrekt?
A
Blutvolumen und Herzzeitvolumen steigen physiologisch
B
Blutvolumen fällt immer
C
Orthostase ist unmöglich
D
Vena-cava-Kompression existiert nicht
Schwangerschaft erhöht Blutvolumen und HZV.
SprintMed-Frage
Frage 54: Was ist beim Vena-cava-Kompressionssyndrom wichtig?
A
Linksseitenlage
B
Kopftieflage mit Bauchdruck
C
stehen lassen
D
Rechtsseitenlage erzwingen
Linksseitenlage entlastet die V. cava inferior.
SprintMed-Frage
Frage 55: Welche Aussage zu ACE-Hemmern ist prüfungsrelevant?
A
sie können Reizhusten verursachen
B
sie steigern Angiotensin II
C
sie sind reine Schmerzmittel
D
sie wirken nur am Darm
ACE-Hemmer können über Bradykinin Reizhusten auslösen.
SprintMed-Frage
Frage 56: Welche Aussage zu Betablockern ist relevant?
A
sie können Puls und Kontraktilität senken
B
sie verursachen immer Tachykardie
C
sie haben keine Wirkung am Herzen
D
sie sind Antibiotika
Betablocker senken β1-vermittelt Frequenz/Kontraktilität.
SprintMed-Frage
Frage 57: Was ist bei Kreislaufbeschwerden immer mitzudenken?
A
Medikamente, Flüssigkeitsstatus, Blutverlust, Infekt, Schwangerschaft, Hypoglykämie
B
nur Schuhgröße
C
nur Haarfarbe
D
nur Blutgruppe
Kreislaufsymptome sind breit differentialdiagnostisch.
Aktuelles Ergebnis: 0 % · 0 von 57 MC-Fragen richtig. Bestehensgrenze: 75 %. Nur Multiple-Choice-Fragen werden bewertet.
🎤 Mündliche Abschlussfragen
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Erkläre den Barorezeptorreflex.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Barorezeptoren im Sinus caroticus und Aortenbogen messen Gefäßdehnung. Bei Blutdruckabfall sinkt die Dehnung, Sympathikus steigt, Parasympathikus sinkt: Herzfrequenz, Kontraktilität und Gefäßtonus steigen.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Warum steigt Laktat bei Schock?
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Bei unzureichender Gewebeoxygenierung wechseln Zellen vermehrt in anaerobe Glykolyse. Dabei entsteht Laktat als Warnsignal für Minderperfusion, Hypoxie oder schweren Stressstoffwechsel.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Nenne Red Flags bei Synkope.
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Belastungssynkope, Brustschmerz, Dyspnoe, Palpitationen, bekannte Herzerkrankung, neurologische Defizite, anhaltende Bewusstseinsstörung, Kopfverletzung, fehlende Prodromi, Synkope im Liegen.
Offene Frage · Mündliche Prüfung
Wie führst du einen Kreislauf-Erstcheck durch?
Formuliere die Antwort laut oder schreibe sie in Stichpunkten.
Bewusstsein, Atmung, Haut, Puls, Blutdruck, Rekapillarisierungszeit, Temperatur, Blutzucker bei Bewusstseinsstörung, Diurese/Volumenstatus, Medikamente und Orthostase prüfen; bei Red Flags Notruf.